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Welche Ausbruchstypen gibt es?

Magmatische Eruption

Während einer magmatischen Eruptionsphase entweichen im Magma gelöste Gase wie Kohlendioxid beim Öffnen einer Sektflasche. Aufgrund der Druckentlastung dehnen sie sich aus und treiben Magma und Gesteinsbruchstücke
aus dem Schlot. Dies kann explosionsartig geschehen und dazu führen, dass Magma in kleinere und kleinste Fetzen zerrissen wird. Im Sonderfall der Eruption des Laacher See-Vulkans wurde das Magma in kleinste Fetzen, sog. vulkanische Aschen, zerrissen und mehr als 30 km hoch in den Himmel geschossen. Es bildete sich eine gewaltige Eruptionssäule.

1.       Grundgebirge

2.       Schlot

3.       Schlackenwall

4.       Lavafetzen

5.       Lavafontäne

 

 

 

Phreatomagmatische Eruption

Zu einer phreatomagmatischen Eruption kommt es immer dann, wenn heißes Magma auf Grundwasser trifft. Das Wasser verdampft dann in Sekundenbruchteilen. Allerdings nimmt der Wasserdampf ein bis zu 2.000 mal größeres Volumen ein als Wasser. Das kann zu Explosionen von gewaltiger Kraft führen. Dennoch bilden sich nur niedrige
Eruptionswolken.

1.       Grundgebirge

2.       Magma

3.       Grundwasser

4.       Explosionskammer

5.       Risse im Grundgebirge

6.       Tuffwall

7.       Bodenwolken

8.       Eruptionssäule

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