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Wie entsteht ein Vulkan?

Ein Vulkan ist ein natürliches Ventil der Erde. Er entsteht über einem tiefen Riss in der Erdkruste. An dieser Stelle kann Magma, eine heiße breiähnliche Masse aus geschmolzenem Gestein, aus dem Erdinneren emporsteigen. Dabei spielen im Magma enthaltene Gase eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass der Gesteinsbrei nach oben steigt. Er dringt in Spalten und Risse ein, die sich in der Erdkruste befinden. Erreicht das Magma schließlich die Erdoberfläche, fließt es entweder ruhig aus oder verursacht schwere Explosionen. Dann wirft der Vulkan Bomben, Lapilli und Asche aus.

 

Wie entstanden die Vulkane der Osteifel?

Das Magma, das für die Entstehung der über 100 Vulkane der Osteifel verantwortlich war, stammt aus dem Erdmantel und kam aus einer Tiefe von über 50 km. Von dort unten suchte sich die über 1.000°C heiße, glutflüssige Gesteinsschmelze langsam ihren Weg nach oben. Bei diesem Aufstieg sammelte sie sich immer wieder in Magmakammern. Dieser Prozess dauerte mehrere 100.000 Jahre. Schließlich durchbrach das Magma in heftigen Ausbrüchen die Landschaftsoberfläche der Osteifel. In den letzten 700.000 Jahren entstanden so in der Osteifel auch die drei großen Ausbruchszentren Riedener Kessel, Wehrer Kessel und Laacher See.

1.       Magmakammer

2.       Schlot

3.       Grundgebirge

4.       Lavastrom

5.       Kraterwall

6.       Bomben, Lapilli, Aschen

7.       Eruptionswolke

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