Vulkanschule

Wie entsteht ein Vulkan?

  1. Magmakammer
  2. Schlot
  3. Grundgebirge
  4. Lavastrom
  5. Kraterwall
  6. Bomben, Lapilli, Asche
  7. Eruptionswolke

Entstehung der Vulkane

Ein Vulkan entsteht über einem Riss in der Erdkruste. An dieser Stelle kann Magma aus dem Erdinnern emporsteigen. Ein wichtiger Faktor beim Aufstieg von Magma sind Gase. Diese funktionieren ähnlich der Kohlensäure im Sekt: Sie wollen sich ausdehnen. Wird eine Flasche Sekt geöffnet, drückt die Kohlensäure den Korken aus der Flasche und der Sekt schäumt über. Die Gase im Magma sorgen dafür, dass es in Spalten und Risse in der Erdkruste eindringt. Kommt Magma an die Erdoberfläche, kann es zu einer Explosion kommen. Bei solchen Ausbrüchen kommt es zum Auswurf von Bomben, Lapilli und Asche.

Wie entstanden die Vulkane der Osteifel?

Die Vulkane der Osteifel entstanden, als in einer Tiefe von über 50 Kilometern das Gestein des Erdmantels aufgeschmolzen wurde. Es bildete sich mehr als 1 000° C heißes Magma, das sich im unteren Teil der Erdkruste sammelte. Von dort stieg es weiter in die obere Erdkruste auf, wo es sich in Magmakammern sammelte. Nach einer Verweildauer von bis zu mehreren 10 000 Jahren drang das Magma durch das Grundgebirge und durchstieß in heftigen Ausbrüchen die Landschaftsoberfläche der Osteifel. In den letzten 700 000 Jahren entstanden in der Osteifel neben drei größeren Ausbruchszentren – Riedener Kessel, Wehrer Kessel und Laacher-See – rund 100 Vulkane.